Kapitel III: 30 Minuten oder wie lang eine Ewigkeit ist

Meine Mutter nahm die Kinder mit zu sich und versuchte ihnen zu erklären, das der Papa einen schweren Unfall gehabt hätte.
Mein Stiefvater und ich fuhren sofort los. Zum Krankenhaus.
Totenstille. Kein Wort, kein Radio.
(Wie schön es doch draußen ist.)
Nur das friedliche surren vom Automotor war zu hören.
Wir brauchten etwas mehr als eine halbe Stunde. Mir kam es wie eine Ewigkeit vor.
Da waren wir. Am Krankenhaus. Ich wollte nicht reingehen.
(Mein Gott, die Bäume. Weiß eigentlich jemand wie wunderbar die Bäume hier am Parkplatz sind?)
Wir gingen ins Krankenhaus. An der Anmeldung sagte man mir, ich sollte mich in der Notaufnahme melden. Auf dem Weg dorthin schaute ich nach draußen. Die Sonne ging langsam unter und tauchte den Himmel in den schönsten Rot- und Gelbtönen die ich je gesehen hatte.
(Dies ist wahrlich ein schöner Tag zum sterben. Sterben?)
Bei der Notaufnahme angekommen erklärte ich der Krankenschwester warum ich da sei. “Oh”, sagte sie, “der Arzt kommt gleich”.

26.8.08 17:04
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


atreja (2.9.08 20:40)
...schafft es dich doch es aufzuschreiben....?


(11.9.08 16:03)
weil ich länger nichts mehr geschrieben habe?
nein, tut es nicht. denn das habe ich schon vor längerer zeit geschrieben. das meiste ist schon so gut wie fertig.

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